Vorzeichen

Vorzeichen in der Musik zeigen an, dass die abgebildete Note einen halben Ton höher oder tiefer gespielt wird. Ein „Kreuz“, das ähnlich wie eine Raute aussieht, erhöht den Ton um einen halben Ton, ein „b“ macht ihn um einen halben Ton niedriger. Ein Auflösungszeichen zeigt an, dass statt des erhöhten oder erniedrigten Tones der ursprüngliche gespielt wird.

Taktstriche

Um ein Lied auf dem Papier in zählbare Stücke zu teilen, werden Taktstriche verwendet. Je nach Taktart werden damit zwei, drei, vier, fünf oder mehr Schläge zusammengefasst. Damit man weiß, mit welcher Taktart man es zu tun hat, wird entweder eine Bruchzahl wie 2/4 oder 6/8 hinter den Notenschlüssel an den Anfang des Liedes geschrieben oder ein „C“. Das „C“ bedeutet, dass das Lied im 4/4-Takt geschrieben wurde. In jedem Takt befindet sich die gleiche Anzahl an Schlägen; wird davon abgewichen, hat man es mit einem Taktwechsel zu tun oder man findet zum Beispiel eine „Triole“, mit der man beispielsweise drei Töne in der Länge von zwei Tönen spielt.

Weitere Musikzeichen

Neben Noten, Pausen, Vorzeichen, dem Notenschlüssel, Taktstrichen und Taktarten findet man weitere Zeichen auf Notenblättern, wie zum Beispiel Wiederholungszeichen, Hilfslinien (für das richtige Erkennen von Noten außerhalb der fünf Notenlinien), die Metronomangabe (gibt an, mit wie vielen Schlägen pro Minute das Lied gespielt wird), Legato-Bögen, mit denen Noten verbunden und fließend ineinander übergehend gespielt werden, oder Tempoangaben, die meist italienische Bezeichnungen haben.

Tonarten

Es gibt zwei Tongeschlechter, Dur und Moll. Lieder, die in Dur komponiert wurden, haben meist eine frische, leichte Melodie. Lieder in Moll hören sich meist weicher und getragener an.

Jede Tonart hat eine bestimmte Menge an Vorzeichen, entweder „Kreuze“ oder „b“. Jeder Dur-Tonart steht eine Moll-Tonart mit der gleichen Menge an Vorzeichen gegenüber. So haben C-Dur und a-Moll jeweils keine Vorzeichen. Anhand der Vorzeichen kann also zunächst nicht erkannt werden, mit welchem Tongeschlecht man es zu tun hat.